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In diesem Blog werde ich Fragen stellen, Notizen machen und Infos sammeln rund um die Medizin der Arbeit.

Inspiration für unterwegs - Schön, wenn Sie reinlesen!

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Ethik des Wandels

Wer sind die Gewinner und wer die Verlierer? Diese Frage stellt sich. Stellt sich den Menschen, die gerade in Change-Gewittern stehen in ihren Organisationen und eigentlich stellt sich die Frage uns allen.
Möglicherweise werde ich demnächst einen Coachingauftrag an eine App verlieren. Das ist interessant, weil noch nie da gewesen. Soll ich mir nun auch eine App programmieren lassen, um zukunftsfähig zu sein? Frage ich mich. Ich bin damit noch nicht fertig. Die Menschen, die ich gerade in einem grossen Veränderungsprozess begleite, fragen sich auch, ob sie zu denen mit Zukunft oder denen ohne oder sagen wir mit ungewisser Zukunft gehören. Wem gehört die Zukunft? Apps oder mir oder uns beiden?
Was mich beschäftigt ist, dass es so scheint, dass sich alte und neue Welten in Organisationen feindselig
gegenüberstehen und sich die gesellschaftliche Spaltung auch und gerade hier besonders zeigt. Das heisst zwischen Kollegen, die schon Jahre miteinander arbeiten und nun auseinanderdriften – alte Welt und neue Welt – Gewinner und Verlierer. Da fällt mir dieser Werbeslogan ein: „Das Beste aus zwei Welten.“
Darum muss es doch gehen. Die App und ich. Die Erfahrung und die Expertise aus Jahren, Jahrzehnten und die Innovation. Klingt so einfach und fällt uns doch so schwer: sich dem Neuen öffnen und das Alte würdigen. Die „Alten“ würdigen. Die Lebenswerke, die in den langen Betriebszugehörigkeiten stecken und die nun in Frage gestellt werden. Und gleichzeitig der Zauber des Neuen, der für die Innovatoren und Jungen eine grosse Verheissung bedeutet. Zukunft. Es ist für alle Beteiligten eine echte Herausforderung, die Ethik des Wandels. Respektvoll und neugierig zu sein, wenn alte und neue Welten sich begegnen. Im besten Falle entsteht ein Dialog daraus, der alle gewinnen lässt, in aller Ungewissheit.

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Failed! Das Festival und ich

Eigentlich wollte ich jeden Monat einen Blogbeitrag schreiben – klein und fein. Oder ein Interview führen und veröffentlichen. Fleissig auf meinen Markenkern einzahlen. Doch es hat mich ereilt, was selbst mit den allerbesten Vorsätzen passiert. Failed! Versprechen nicht gehalten. Proritäten anders gesetzt oder schlicht aus den Augen verloren.
Ich könnte ganz viele Bücher (z. B. Dominic Veken: Der Sinn des Unternehmens. Warum arbeiten wir eigentlich? )

https://veken.de/buecher/, brand eins-Ausgaben (zum Thema Neue Arbeit:)
https://www.brandeins.de/archiv/2017/neue-arbeit/wolf-lotter-neue-arbeit-einleitung-gute-arbeit/
empfehlen, vom Vortrag von Markus Väth http://www.markusvaeth.com/ bei einer Konferenz berichten, der meine Wissenslücke zum Thema new work geschlossen hat und vom Vordenker des Ganzen erzählt hat: Frithjof Bergmann und seinem Buch „Neue Arbeit, neue Kultur“ http://www.neuearbeit-neuekultur.de/. So!

Und ich kann ankündigen, dass ich am 22.9.17 beim
F***-Festival der Class Two der SHIFTSCHOOL
auf dem Hammerhof als Impulsgeberin dabei sein werde!
Informationen und Anmeldung unter: http://f-festival.de

Und dann wieder Krone richten, weitergehen!

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Grosse Worte wagen: Utopie!

In dem Buch „Utopien für Realisten“ schreibt Rutger Bregman:

„Wirklicher Fortschritt beginnt mit etwas das keine Wissensökonomie erzeugen kann:
Mit einem Verständnis dessen, was es bedeutet, gut zu leben. Wir müssen tun was grosse Denker (…)
vor langer Zeit verlangten: Wir müssen „dem Zweck höheren Wert beimessen als den Mitteln und dem Guten den Vorzug vor dem Nützlichen geben“. (John Maynard Keynes, „ Economic Possibilities for our Grandchildren“, 1930). Wir müssen unseren Blick in die Zukunft richten. Wir müssen aufhören, unsere Unzufriedenheit in Umfragen und der Litanei schlechter Nachrichten in den Medien zu konsumieren. Wir müssen Alternativen in Betracht ziehen und neue Kollektive bilden. Wir müssen einen Zeitgeist abschütteln, der uns einschränkt, und erkennen, dass wir gemeinsame Ideale haben.“

Grosse Worte. Damit möchte der Autor uns dafür erwärmen, wieder Utopien und gemeinsame Vorstellungen von einer erstrebenswerten Zukunft zu entwickeln. Was ist meine Utopie? Meine Vision?
Für das neue Jahr. Für meine Arbeit. Für mein Leben. Für uns als Gesellschaft. Und welche Ideale habe ich? Welche Ideale teilen wir?

Sind doch ganz gute Fragen – für die Zeit zwischen der Zeit.

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Aufbruch – Umbruch – Flow

So, jetzt hat es mich erwischt. Ich mache was Neues. Letzten Herbst in einem Zelt auf El Hierro in den frühen Morgenstunden habe ich in einem Rutsch die Vision meines Angebots, der Weiterentwicklung meiner Arbeit niedergeschrieben. Wunderbar! Und ganz schön aufwendig.

Ich stecke gerade mittendrin im formulieren, ausarbeiten und vielen Fragen: Strategie, Marke, Design. Was klar ist: Es geht um die Befähigung der Menschen für die neuen Arbeitswelten – persönliche Schlüsselkompetenzen. Und es geht um Entwicklung von Organisationen zu Arbeitswelten, die die Energie und Initiative der Menschen wirklich beantworten können. So, und jetzt die Frage: sexy englisch oder seriös deutsch. Buzzwording mit der Gefahr in der Masse der New-work-Berater zu verschwinden oder auf den Punkt gebracht und genau formuliert, um dann von SEO & Google ignoriert zu werden? Da hilft nur Co-creation ; ) Gespräche, Austausch, Feedback einholen.

Hoch lebe das Co-Working:
Markus Utomo, Mitdenker, Ideengeber, Designer, WordPressheld
http://markusutomo.de

Christian Frick, Markenprofi, Begleiter im Hintergrund, immer das richtige Arbeitsblatt
http://www.buero-mk.de

Isabelle Raths, Muse, genaue Fragenstellerin, Recherchekönigin
http://agentur-krakra.com